SAP Berechtigungen Kundenspezifische Berechtigungen einsetzen - SAP Basis

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Kundenspezifische Berechtigungen einsetzen
Berechtigungen mit SAP Query analysieren und evaluieren
Wenn Sie möchten, dass Ihre Eigenentwicklungen, genau wie der Standard, Ihren Sicherheitsanforderungen entsprechen, müssen Sie den kundeneigenen Tabellen Tabellenberechtigungsgruppen zuordnen. Kundeneigene Tabellen, oder auch SAP-Standardtabellen, die Sie besonders schützen möchten, gehören in separate, gegebenenfalls kundeneigene Tabellenberechtigungsgruppen. Sollen für die Systemadministration oder bestimmte Anwendungen umfangreiche Berechtigungen erteilt werden, erfolgt dies mit dem Berechtigungsobjekt S_TABU_DIS für die Tabellenberechtigungsgruppe. Da vielen Standardtabellen keine Tabellenberechtigungsgruppe zugeordnet ist und diese damit automatisch in der Tabellenberechtigungsgruppe &NC& landen, sollten Sie den Zugriff auf diese Tabellenberechtigungsgruppe einschränken. Bestimmte Tabellen wie T000 (Mandanten) befinden sich z. B. in einer großen Tabellenberechtigungsgruppe (SS: RS: Steuerung SAP); daher kann man den Zugriff über eine eigene Tabellenberechtigungsgruppe besser einschränken. Auch kundeneigene Tabellen sollten Sie immer einer Tabellenberechtigungsgruppe zuordnen, da ihnen ansonsten ebenfalls die Tabellenberechtigungsgruppe &NC& zugeordnet wird. Im Folgenden erklären wir Ihnen daher, wie Sie Tabellenberechtigungsgruppen anlegen und Tabellen zuordnen können.

Die Webseite www.sap-corner.de bietet viele nützliche Informationen zum Thema SAP Berechtigungen.

Schluss mit der unübersichtlichen Zettelwirtschaft macht die Freeware Scribble Papers. Allerdings eignet sich das Tool auch dazu, neben Notizen Textdokumente und Textschnipseln aller Art abzulegen, zu strukturieren und schnell aufzufinden.

Diese fehlende Funktionalität wird mit dem SAP-Hinweis 1902038 ausgeliefert und kann nur über die jeweiligen Support Packages für die SAP NetWeaver Releases 7.31 sowie 7.40 eingespielt werden. Die Änderungsbelege der ZBV werden für das Änderungsbelegobjekt USER_CUA geschrieben. Die Analyse der Änderungsbelege können Sie über die folgenden Wege aufrufen.
Anwendungsberechtigungen
RFC – Verbindungen sind gleichermaßen Schnittstelle für viele lokale und globale Systemprozesse, aber auch eine sicherheitsrelevante Fehlerquelle vieler Unternehmen. Die RFC Schnittstellen und dazugehörige Systembenutzer sind oftmals mit zu starken Berechtigungen ausgeprägt und können schnell von unberechtigten Personen missbraucht werden, um sensible Firmendaten einzusehen. Daher ist es wichtig, diese Systemverbindungen immer im Fokus des globalen Monitorings zu halten und zu prüfen, welche RFC Destinationen, wohin führen und was sie bewirken. Dafür gibt es das Programm RSRFCCHK wodurch Sie gezielte Tests für ihre RFC Systemlandschaft durchführen können. Dabei wird einerseits der Inhalt der Tabelle RFCDES geprüft und anderseits auch die dazugehörigen Benutzereigenschaften der Systembenutzer als Überblick dargestellt. Demzufolge können wichtige Parameter, wie die Zielmaschine, der Mandant, der Hintergrundbenutzer oder auch die Passworteigenschaft überblicksartig geprüft werden.

Sollen Ihre Benutzer ihre eigenen Hintergrundjobs freigeben dürfen, benötigen Sie dafür die Berechtigung JOBACTION = RELE zum Objekt S_BTCH_JOB. In diesem Fall dürfen sie alle Jobs zu einem gewünschten Zeitpunkt starten lassen. In vielen Fällen dienen Hintergrundjobs dem fachlichen oder technischen Betrieb der Anwendungen; daher empfehlen wir, diese Hintergrundjobs unter einem technischen Benutzer vom Typ System einzuplanen (sehen Sie auch Tipp 6, »Die Auswirkungen der Benutzertypen auf die Passwortregeln beachten«). Der Vorteil dabei ist, dass die Berechtigungen genauer gesteuert werden können und Sie nicht das Risiko eingehen, dass ein Job nicht mehr läuft, sollte der Benutzer, unter dem er eingeplant war, einmal Ihr Unternehmen verlassen. Die Zuordnung zu einem Systembenutzer können Sie realisieren, indem Sie dem Benutzer, der den Job einplant, eine Berechtigung für das Objekt S_BTCH_NAM erteilen. Im Feld BTCUNAME wird der Name des Step- Benutzers eingetragen, d. h. des Benutzers, unter dem der Job laufen soll, z. B. MUSTERMANN.

Mit "Shortcut for SAP systems" können Sie die Zuweisung von Rollen nach einem Go-Live automatisieren.

Mit dem BAdI BADI_IDENTITY_UPDATE können Sie beim Ändern von Benutzerdaten verschiedene Aktionen veranlassen (siehe Tipp 98, »E-Mails verschlüsseln«).

Zusätzlich können bestimmte Sonderzeichen in anderen Anwendungen (z. B. im Transportmanagement) Probleme erzeugen.
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