SAP Berechtigungen FAZIT - SAP Basis

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Fehlende Definition eines internen Kontroll-Systems (IKS)
Eine Alternative zur Verwendung des Berechtigungsobjekts S_TABU_LIN ist die Erstellung von kundeneigenen Tabellen-Views, über die eine organisatorische Abgrenzung leichter zu erreichen ist. Hierzu legen Sie einen neuen View in der Transaktion SE11 an und fügen die Tabelle, für die die Einschränkung gelten soll, auf der Registerkarte Tabellen/Joinbedingungen hinzu. Über die Registerkarte Selektionsbedingungen können Sie Ihre einschränkende organisatorische Bedingung in Form eines Feldes und eines Feldwerts angeben. Anschließend berechtigen Sie alle relevanten Benutzer zum Zugriff auf den View, der nur Daten für Ihre organisatorische Einschränkung beinhaltet.

Wenn Sie mehr zum Thema SAP Berechtigungen wissen möchten, besuchen Sie die Webseite www.sap-corner.de.

Um die vielen Informationen zum Thema SAP - und auch anderen - in einer Wissensdatenbank zu speichern, eignet sich Scribble Papers.

Beim Abmischen von Rollen – sei es nach Upgradenacharbeiten oder bei Rollenmenüänderungen – werden Änderungen an den Berechtigungswerten vorgenommen. Diese Änderungen können Sie sich im Vorfeld als Simulation anzeigen lassen. Wie in Tipp 43, »Berechtigungen nach einem Upgrade anpassen«, beschrieben, erscheinen Administratoren so manche Upgradenacharbeiten wie eine Black Box. Sie klicken auf irgendwelche Buttons, und irgendetwas passiert mit den Berechtigungen in ihren Rollen. Wenn Sie z. B. Schritt 2c (Zu überprüfende Rollen) in der Transaktion SU25 aufrufen, werden alle Rollen mit einer roten Ampel markiert, bei denen ein Abmischen aufgrund der geänderten Daten aus der Transaktion SU24 notwendig ist. Sobald Sie eine dieser Rolle aufrufen und in die Berechtigungspflege einsteigen, ändern sich die Berechtigungswerte sofort. Anhand des Aktualisierungsstatus Alt, Neu oder Verändert erkennen Sie zwar, an welchen Stellen etwas geändert wurde, geänderte oder gelöschte Werte können hier jedoch nicht angezeigt werden. Ein einfaches Beispiel, um dieses Verhalten auch ohne Upgradeszenario nachzuspielen, ist das Ändern des Rollenmenüs. Löschen Sie aus einer Testrolle eine Transaktion, und mischen Sie diese Rolle neu ab. Sie wissen genau, dass nun bestimmte Berechtigungsobjekte verändert und andere sogar komplett entfernt worden sind, können aber nicht alle Änderungen auf der Werteebene nachvollziehen? Dank neuer Funktionen ist nun mit dieser Ungewissheit Schluss.
Vorschlagswerte für Batch-Jobs pflegen
Bei einem Benutzertrace handelt es sich deshalb ebenfalls um einen Trace über einen längeren Zeitraum. Währung der Trace-Ausführung wird die Berechtigungsprüfung für jeden Benutzer genau einmal aufgezeichnet.

Im Rahmen der Einführung eines Security-Patch-Prozesses werden Sie, abhängig von Ihrem Release- und Support-Package-Stand, viele Sicherheitshinweise auswerten müssen. In diesem Fall können Sie mithilfe des Reports RSECNOTE bzw. mithilfe des EarlyWatch Alerts auswerten, welche Sicherheitshinweise durch den SAP Active Global Support als besonders kritisch eingestuft wurden. Der Report RSECNOTE wird seit März 2013 nur noch sehr eingeschränkt gepflegt und enthält daher nur wenige neue Sicherheitshinweise. Trotzdem bietet er gute Anhaltspunkte für die initiale Bereinigung von Sicherheitslücken.

Wenn aber Ihr Identity Management System gerade nicht verfügbar oder der Genehmigungsweg unterbrochen ist, können Sie mit "Shortcut for SAP systems" dringend benötigte Berechtigungen dennoch zuweisen.

Damit verhindern Sie die Nutzung anderer Benutzertypen als Referenzbenutzer.

Sinnvoll sind nur die Felder, die innerhalb einer Rolle mit einem Wertebereich belegt werden können.
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